Ich habe keine Zeit !!!

Keine_Zeit_Stress_Burnout
 

Wie oft am Tag hören Sie den Satz „Ich habe keine Zeit!“? Wie oft sagen Sie diesen Satz zu sich selber? Ich höre ihn oft, und zwar sowohl von anderen als auch, wie ich leider zugeben muss, manchmal von mir selbst. Allerdings muss ich dann immer ein wenig über mich schmunzeln. Aber davon später mehr.

Kennen Sie jemanden, der offiziell am Arbeitsplatz verkündet, er habe ausreichend Zeit? Ein gefährlicher Satz. Es sei denn, man möchte gern neue Projekte und Aufgaben übernehmen.

Aber wie sinnvoll ist es, sich zu sagen, dass man keine Zeit habe?

Sie können diesen Satz als Selbstschutz benutzen, um sich vor weiteren Aufgaben zu schützen, die Sie nur von Ihrer eigenen Planung abhalten würden. Dann kann ich nur sagen „Herzlichen Glückwunsch!“  Sie machen es richtig, sofern Sie selber mit den Folgen Ihres Satzes zufrieden sind.

Innerlich sollten Sie den Satz ergänzen zu „Ich habe keine Zeit dafür.“ Das ist wichtig. Alles, was wir uns regelmäßig sagen, glauben wir irgendwann tatsächlich. Und Sie wollen ja nur, dass die anderen glauben, Sie hätten keine Zeit, während Sie all das erledigen, was Ihnen wichtig ist.

Manche benutzen diesen Satz, wenn sie sich von den vielen Aufgaben und Anforderungen des Alltags erdrückt fühlen. Hier kann ein ganz praktischer Tipp helfen: Schreiben Sie alles auf, was Sie zu erledigen haben. Unser Gehirn kann sich nur eine begrenzte Anzahl von Aufgaben gleichzeitig merken. Indem Sie alles aufschreiben, entlasten Sie Ihr Gehirn, bekommen eine Übersicht und können besser priorisieren. Häufig verliert der Aufgabenberg allein dadurch seinen Schrecken. Probieren Sie es aus. Ein Tipp, der in jedem Zeitmanagement-Seminar vorkommt, verdient es zumindest, von Ihnen getestet zu werden.

Sie glauben, schon alles versucht zu haben und dennoch diesen ewigen Zeitmangel nicht in den Griff bekommen zu können? Auch ich war einmal davon überzeugt, absolut keine Zeit zu haben. Ich habe im Key Account Vollzeit gearbeitet, nebenbei Weiterbildungen besucht und meine Selbständigkeit vorbereitet. In einer der Weiterbildungen habe ich The Work nach Byron Katie® kennengelernt. Dies ist eine Methode, um eigene belastende Sätze, die wir uns immer wieder erzählen, zu hinterfragen und sie in nützlichere umzuwandeln. Ein Schritt dieser Methode besteht darin, den belastenden Satz in das Gegenteil umzukehren. Ich bildete also den Satz „Ich habe ausreichend Zeit.“ und fand ihn zunächst vollkommen absurd. Schließlich hatte ich gerade mehr als genug zu tun. Trotzdem folgte ich der Methode weiter und versuchte, mir vorzustellen, dass dieser Satz auch wahr sein könnte. Plötzlich blitzte ein Gedanke auf. Ich litt zwar unter Zeitmangel. Trotzdem lud ich mir immer wieder neue Themen auf: Fortbildungen, Netzwerk-Abende, Übungsgruppen… Ich musste noch Zeit übrighaben. Denn sonst konnte ich mir ja nicht immer noch mehr aufladen.

Seit diesem Tag ist meine To-Do-Liste nicht kürzer geworden. Aber mir ist deutlich bewusst, dass ich diejenige bin, die über meine Zeit bestimmt. Der Satz „Ich habe keine Zeit“ taucht ab und zu noch in meinem Kopf auf. Sobald ich ihn bemerke, bringt er mich jedoch eher zum Schmunzeln.

Das hört sich wahrscheinlich für Sie etwas zu einfach an. Tatsächlich war dies alles in einen Prozess eingebunden. Dadurch konnte ich einmal außerhalb der Idee von Zeit über meine Situation nachdenken. Dies ist allerdings nicht einfach in ein paar Sätzen zu erklären.

Wozu ich sie aber ermutigen möchte:

  1. Wenn Sie sich überlastet fühlen oder gern auch schon davor, dann sagen Sie es Ihrer Umwelt. Setzen Sie ganz klar Grenzen: „Ich habe keine Zeit dafür.
  2. Nutzen Sie Tipps und Tricks aus Zeitmanagement-Seminaren, wie z.B. To-Do-Listen, um Ihren Kopf zu entlasten.
  3. Wenn all das nichts hilft, lohnt es sich, einmal individuell tiefer zu schauen. Wir alle erzählen uns permanent Geschichten. Manche unterstützen uns. Manche sabotieren uns. Es lohnt sich, letztere zu hinterfragen und als Geschichten zu entlarven. In dem Moment, in dem wir sie als Geschichte erkennen, verlieren sie ihre Macht über uns und es entsteht Raum für etwas Neues.

Ich unterstütze Sie gern bei diesem Prozess.

Entscheidungsfindung 7.0

Intuition_Bauchentscheidung_Bauchgefühl

Ich habe gar keinen Zugang zu meinem Bauchgefühl,
zu meiner inneren Stimme.

Ich lasse mich viel zu sehr von anderen Menschen beeinflussen und
weiß dann gar nicht mehr, was ich wirklich möchte.

Ich verlasse mich lieber auf meinen Verstand.

Diese Aussagen höre ich immer wieder von Menschen, die vor einer wichtigen Entscheidung stehen.

Um es ganz klar zu sagen: Ich empfinde den Verstand als sehr wichtig und sehe ihn als Grundlage dafür, dass Intuition und Bauchgefühl erst funktionieren können. Damit meine ich aber nicht reine Kopfentscheidungen, bei denen das Bauchgefühl nichts zu sagen hat. Denn meiner Meinung nach geht es nicht um Kopf- oder Bauchentscheidungen, sondern um ein Zusammenspiel beider Parteien.

Schaut man sich in der aktuellen Forschung zum Thema Intuition um, zeigt sich immer wieder eine Gemeinsamkeit: Solange wir uns im Außen aufhalten, hektisch durch unseren Alltag laufen, allen Anforderungen gerecht werden wollen, ist der Zugang zu unserer inneren Stimme weniger gut verfügbar. Erst wenn wir einmal einen Moment innehalten, besteht die Möglichkeit, der inneren Stimme zu lauschen. Sie hören trotzdem nichts? Ich glaube, dass wir unserer inneren Stimme näherkommen, wenn wir uns eigene Entscheidungen aus der Vergangenheit näher ansehen.

Die folgenden beiden Erlebnisse haben mich meiner inneren Stimme näher gebracht:

Ich war gerade fertig mit dem Studium und auf der Suche nach einem ersten Job, meinem Traum-Job. Ich hatte bereits verschiedene Angebote abgelehnt - nicht interessant genug, zu schlecht bezahlt oder oder oder...

Der Druck, endlich etwas Geeignetes zu finden, baute sich langsam auf. Da schien sich endlich ein interessantes Angebot aufzutun: Key Account in einem mittelständischen Unternehmen in Cuxhaven am Meer, gut bezahlt und mit Entwicklungsmöglichkeiten. Was wollte ich mehr? Alle logischen Argumente sprachen für das Angebot. Das etwas mulmige Gefühl im Bauch, das sich beim zweiten Vorstellungsgespräch eingestellt hatte, als ich den Vorgesetzten meines zukünftigen Chefs kennengelernt hatte, ignorierte ich. Es war schließlich wichtiger, dass ich mich mit meinem direkten Chef gut verstand. Zwei Monate später war ich schlauer. Ich hatte doch wesentlich mehr mit diesem Vorgesetzten zu tun, und die Chemie zwischen uns stimmte leider gar nicht. Da wusste ich: Beim nächsten Mal höre ich auf mein Bauchgefühl.

Ganz anders verhielt es sich, als ich auf Wohnungssuche in Berlin war. Ich hatte mir vorher schon einige Anzeigen herausgesucht und bin dann für ein Wochenende nach Berlin gefahren, um mir quer durch die Stadt verschiedene Wohnungen anzusehen. Keine gefiel mir - zu dunkel, zu laut, zu dicht an der Autobahn, nur Dachschrägen... ich verlängerte meinen Aufenthalt in Berlin noch um den darauffolgenden Montag, um mir noch vier weitere Wohnungen anzusehen. Sollte auch darunter keine geeignete sein, würde ich einfach noch einmal wiederkommen. Auf gar keinen Fall wollte ich eine Wohnung nehmen, die mir nicht gefiel. Am Montagnachmittag sah ich mir die letzte an. Schon als ich in die Straße bog, veränderte sich mein Gefühl. Als ich mit dem Makler die Wohnung betrat, den langen Flur mit den hohen weißen Decken und den Türen im Jugendstil sah, wusste ich: Das ist sie! Diese Entscheidung habe ich nie bereut. Noch heute wohne ich dort und freue mich jedes Mal, wenn ich die Tür aufschließe und mein Blick in den Flur fällt.

Jetzt sind Sie dran: Welche Ihrer Entscheidungen waren rund und stimmig gut und richtig? Welche habe Sie eher in eine falsche Richtung geführt? Was war jeweils ausschlaggebend für die Entscheidung? Mit welchem Gefühl haben Sie die Entscheidung getroffen? Wer war zu dem Zeitpunkt der Entscheidung eher beteiligt? Ihr Kopf oder Ihr Bauch?

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch über Intuition verfügt - die einen nutzen sie bereits aktiv und die anderen ignorieren sie bislang noch.

Grübeln statt Schlafen?

Gruebeln statt Schlafen Entspannung

In meinem letzten Artikel „Advent, Advent – mein Kopf verbrennt“ habe ich 3 Ideen aufgezeigt, wie man in stressigen Zeiten einen Ausgleich finden kann. Dabei war eine Idee, alle Gedanken und Probleme, die einen nicht schlafen lassen, an sein Unterbewusstsein abzugeben.

Doch wie mache ich das genau?
Es hört sich so einfach an. Ich habe es ausprobiert, aber die Gedanken und Probleme ließen sich nicht so einfach abstellen, sondern kreisten weiter in meinem Kopf herum.

So oder ähnlich lauteten die Fragen, die ich von Lesern bekommen habe.

Ich selber mache es meistens so, dass ich mir im Bett vor dem Einschlafen sage: „Ich möchte jetzt tief und fest schlafen und morgen frisch und ausgeruht wieder aufwachen. Alles, was mich jetzt noch beschäftigt, gebe ich an mein Unterbewusstsein ab.“

Aber manchmal in besonders stressigen Zeiten kann es sein, dass ich ein etwas längeres Ritual brauche, um tief und fest einschlafen zu können. Dieses möchte ich Ihnen heute mit einem Audio verraten. Es wird Ihnen helfen, bewusst abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Einfach herunterladen und zum Einschlafen anhören. Da unser Unterbewusstsein eine direkte Ansprache besser versteht, habe ich die Du-Form gewählt.

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Advent, Advent… mein Kopf verbrennt

Die Vorweihnachtszeit… es könnte alles so schön sein.
Am Freitag machen Sie früher Feierabend – schließlich haben Sie das ganze Jahr über schon viel gearbeitet – und trinken gemeinsam mit Ihren Kollegen einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Der Geruch von gebrannten Mandeln weckt Erinnerungen in Ihnen und Sie spüren, wie gut es tut, einfach mal in lockerer Runde Spaß zu haben und zu entspannen… Gleichzeitig freuen Sie sich schon auf Ihr Wochenende. Erst einmal gemütlich ausschlafen und dann einfach schauen, was kommt…

Nein? Sie schütteln den Kopf und fragen sich gerade, wovon ich spreche? Mit dieser Frage befinden Sie sich wahrscheinlich in bester Gesellschaft. Gerade in der Vorweihnachtszeit kommt oft zu dem Pensum, das sowieso erledigt werden will, noch eine ordentliche Portion oben drauf, und zwar sowohl beruflich als auch privat. Projekte müssen fertiggestellt werden, Kunden drängen auf Lieferung und im privaten stehen Einladungen zu Weihnachtsfeier, Adventscafé & Co an.

Wie soll man da den notwendigen Ausgleich finden?

1.      Schreiben Sie es auf
Was sich im Kopf teilweise nach dem 100fachen anfühlt, verliert aufgeschrieben ein wenig an Dimension und lässt sich so besser Schritt für Schritt abarbeiten. Und das Beste: Jede erledigte Aufgabe ist ein sichtbarer Erfolg!
 

2.      Geben Sie es ab
Alle Gedanken und Probleme, die Sie selbst im Bett noch beschäftigen, können Sie ruhig an Ihr Unterbewusstsein abgeben. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Kollegen in Übersee, der Ihre Aufgaben nachts übernimmt. Vielleicht kennen Sie das Phänomen, dass Ihnen morgens plötzlich die Lösung einfällt? Voilà… da hat Ihr Kollege ganze Arbeit geleistet.
 

3.      Spüren Sie in Ihren Körper
Einmal tief durchatmen… draußen die Kälte wahrnehmen… kurz den Nacken dehnen…
Wichtig ist, dass Sie ab und zu Ihren Körper spüren. Stress beginnt im Kopf und manifestiert sich dann im Körper über Anspannung bis hin zu Schmerzen. Sobald Sie in Ihren Körper hineinfühlen, entschleunigen Sie und kommen wieder bei sich an.

Dies sind nur drei Ideen. Sobald Sie damit anfangen, fallen Ihnen selber bestimmt auch noch andere Möglichkeiten ein, wie Sie sich kleine Oasen der Entspannung schaffen können.
 

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Ja sagen und Nein meinen – wie Sie innere Konflikte auflösen…

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Vielleicht haben Sie die folgende Situation so oder so ähnlich auch schon einmal erlebt: Sie sitzen im Büro, arbeiten konzentriert und hören plötzlich Ihren Namen. Den Tonfall kennen Sie. Immer wenn Ihr Kollege Ihren Namen dermaßen gedehnt ausspricht, wissen Sie, da braucht jemand Unterstützung. Ihr Schreibtisch ist zwar auch nicht gerade leer, aber unter Kollegen hilft man sich schließlich. Also wenden Sie sich ihm zu und lassen sich das Problem erklären. Nach einigen Minuten ist klar, dass sich das Ganze nicht mal eben lösen lässt und Sie einige Zeit beanspruchen wird. Da Ihr Kollege schon ziemlich verzweifelt wirkt, helfen Sie ihm und finden gemeinsam nach einer Weile eine gute Lösung.

Wieder allein an Ihrem Schreibtisch sind Sie einerseits zufrieden mit sich, weil Sie helfen konnten. Andererseits ärgern Sie sich auch ein wenig über sich selber. Immer lassen Sie sich von anderen überreden, deren Probleme zu lösen und sitzen dann über Ihrer eigenen Arbeit bis spät abends noch im Büro. Beim nächsten Mal lassen Sie sich nicht für die Probleme anderer einspannen und verweisen auf Ihren eigenen vollen Schreibtisch. – Wirklich? Tatsächlich verspüren Sie schon bei dem Gedanken einen leisen Zweifel, dass Sie dies wirklich umsetzen werden. Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass Sie auf die Frage nach Hilfe „Ja“ gesagt haben, obwohl Sie eigentlich „Nein“ meinten oder es sich zumindest vorgenommen hatten.

Wie können Sie zukünftig diesem Dilemma entkommen?

Im NLP nimmt man an, dass jeder Mensch verschiedene innere Teilpersönlichkeiten hat, die in ihm gemeinsam leben. Wir spüren diese Teile vor allem dann, wenn diese unterschiedlicher Meinung sind. Tu dies, tu das, warum hast Du das gestern noch so lange gemacht? – Wir alle kennen wahrscheinlich diese inneren Stimmen im Kopf, die sich untereinander streiten. Wir versuchen, sie loszuwerden und merken, dass sie umso stärker werden, je mehr wir gegen sie ankämpfen.

Nur mal angenommen, es gäbe einen Teil in Ihnen, der eher „Ja“ sagt, und einen anderen Teil, der zu „Nein“ rät. Wie schaffen Sie es, dass sich diese beiden Teile miteinander arrangieren und zu einem gemeinsamen Wohl, und zwar Ihrem Wohl, zusammenarbeiten?

Was würden Sie von einem guten Chef erwarten, der zwei für ihn wertvolle Mitarbeiter hat, die konträrer Meinung sind? Er schickt sie wieder weg, damit sie das Problem untereinander lösen? Möglich… kann funktionieren… Oder er hört sich beide Meinungen an und interessiert sich vor allem dafür, worum es den beiden tatsächlich geht und was das jeweils übergeordnete Ziel ist.

Lassen Sie uns einmal die zweite Möglichkeit auf den Konflikt zwischen dem „Ja“- und dem „Nein“-Teil anwenden. Untereinander scheinen die beiden Teile das Problem nicht lösen zu können. Es wird eine übergeordnete Instanz, ein Mediator benötigt. Dieser Mediator könnten Sie sein. Was möchte der „Ja“-Teil und was möchte der „Nein“-Teil tatsächlich für Sie persönlich erreichen? Was könnte die positive Absicht dahinter sein? – Dies kann bei jedem ganz unterschiedlich sein: Anerkennung für die eigenen Fähigkeiten, Zufriedenheit über ein erreichtes Ziel, kollegiale Gemeinschaft, Ruhe und Zeit für sich oder die Familie, Anerkennung in der Firma, Erfolg, Glück, Liebe… Die Liste lässt sich fortsetzen und je mehr Sie nach einem übergeordneten Ziel forschen, desto eher werden Sie feststellen, dass beide Teile eventuell ein gemeinsames übergeordnetes Ziel haben. Und selbst wenn die Ziele und die positive Absicht der beiden unterschiedlich sind, ergeben sich allein dadurch, dass Sie sich beiden wohlwollend zuwenden, die positive Absicht erkennen und wertschätzen, bereits Veränderungen. Probieren Sie es am besten einfach einmal aus. – Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen und freue mich immer über Feedback unter kontakt@yokama.de.

Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie einen Sparring-Partner brauchen, um sich mit Ihren inneren Teilen auseinanderzusetzen, stehe ich Ihnen gern als Coach zur Seite. Nutzen Sie die Chance und vereinbaren ein kostenfreies Erstgespräch über http://yokama.de/kostenfreie-erstberatung.

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Perfekt? - Oder warum es sogar gut sein kann, nicht immer perfekt zu sein.

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Kennen Sie das? Montagmorgen – gerade sitzen Sie in Ihre Arbeit vertieft am Schreibtisch. Schon steht Ihr Chef in der Tür und fordert sie auf, zum nächsten Meeting Ihre Zwischenergebnisse vorzustellen. Ohne dass Sie groß etwas erwidern können, ist Ihr Chef wieder verschwunden, und Sie fragen sich verzweifelt, wie Sie das bis Mittwoch neben den vielen anderen Aufgaben alles schaffen sollen. Schließlich wollen Sie Ihr Projekt auch nicht „irgendwie“ vorstellen, sondern einen möglichst guten - wenn nicht gar perfekten Eindruck - hinterlassen.

Jetzt kann es sein, dass Sie zu den Menschen gehören, die der Wunsch nach Perfektion zu Höchstleistungen innerhalb kürzester Zeit anspornt. Wunderbar! Aber was machen Sie, wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich in dieser Situation eher blockiert fühlen und vor Aufregung keinen klaren Gedanken fassen können? Um mehr Zeit bitten oder noch mehr Überstunden einplanen?

Wie könnten Sie Ihre Sichtweise auf die Situation so verändern, dass Sie trotz Aufregung kreativ sind und die kurze Vorbereitungszeit optimal nutzen?

Versetzen Sie sich einmal in die Rolle Ihrer Zuhörer. Es wird immer mindestens einen geben, der sich gern mit seinen Ideen einbringen möchte. Und genau das können Sie nutzen. Kein Mensch ist perfekt. Warum also nicht ganz bewusst dazu stehen, dass es noch offene Punkte gibt und seine Zuhörer als wertvolle Unterstützung nutzen? So könnten z.B. ein paar offene Fragen Ihre Zuhörer animieren, selber wertvolle Gedankengänge zu äußern. Wenn Sie diese in Ihren Vortrag mit aufnehmen, zeigen Sie damit Ihre Souveränität und Teamfähigkeit.

Ich bin davon überzeugt, dass allein der Gedanke, dass zumindest einige Zuhörer potentielle Unterstützer sein können, bereits so viel Druck in der Vorbereitung herausnimmt, dass der Vortrag bereits dadurch wesentlich besser wird. Vielleicht haben Sie Lust, es einmal auszuprobieren und mir von Ihren Erfahrungen zu berichten. Ich freue mich sehr über Ihr Feedback.

Coaching oder Beratung?

Coaching-Beratung-Unterschied-Bedeutung

Wörtlich übersetzt bedeutet Coaching nichts anderes als "Beratung". Interessant ist jedoch die Herkunft des Wortes "Coach". Es wurde ursprünglich als Synonym für "Kutsche" verwendet, war also am Anfang eng verknüpft mit der Vorstellung einer Fahrt. Erst später wurde es übertragen auf Tutoren an Schulen und Bildungseinrichtungen, die andere Schüler beim Lernen begleiteten. In meinem Verständnis von Coaching schwingt dieses Begleiten noch immer mit, wobei dem Prozesscharakter der "Beratung" dabei die Hauptrolle zukommt. Von einem Trainer oder Lehrer erwarten wir konkrete Handlungsanweisungen und eine Wissensübermittlung, die wir 1:1 umsetzen können. Im Coaching geht es dagegen um ein ständiges Angestoßen-Werden. Sie erhalten von mir Anregungen und Ideen, die letztlich jedoch nur darauf abzielen, dass Sie Ihre Potentiale, Ressourcen und Kreativität erkennen und selbst lernen, diese zu befördern.