Advent, Advent… mein Kopf verbrennt

Die Vorweihnachtszeit… es könnte alles so schön sein.
Am Freitag machen Sie früher Feierabend – schließlich haben Sie das ganze Jahr über schon viel gearbeitet – und trinken gemeinsam mit Ihren Kollegen einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Der Geruch von gebrannten Mandeln weckt Erinnerungen in Ihnen und Sie spüren, wie gut es tut, einfach mal in lockerer Runde Spaß zu haben und zu entspannen… Gleichzeitig freuen Sie sich schon auf Ihr Wochenende. Erst einmal gemütlich ausschlafen und dann einfach schauen, was kommt…

Nein? Sie schütteln den Kopf und fragen sich gerade, wovon ich spreche? Mit dieser Frage befinden Sie sich wahrscheinlich in bester Gesellschaft. Gerade in der Vorweihnachtszeit kommt oft zu dem Pensum, das sowieso erledigt werden will, noch eine ordentliche Portion oben drauf, und zwar sowohl beruflich als auch privat. Projekte müssen fertiggestellt werden, Kunden drängen auf Lieferung und im privaten stehen Einladungen zu Weihnachtsfeier, Adventscafé & Co an.

Wie soll man da den notwendigen Ausgleich finden?

1.      Schreiben Sie es auf
Was sich im Kopf teilweise nach dem 100fachen anfühlt, verliert aufgeschrieben ein wenig an Dimension und lässt sich so besser Schritt für Schritt abarbeiten. Und das Beste: Jede erledigte Aufgabe ist ein sichtbarer Erfolg!
 

2.      Geben Sie es ab
Alle Gedanken und Probleme, die Sie selbst im Bett noch beschäftigen, können Sie ruhig an Ihr Unterbewusstsein abgeben. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Kollegen in Übersee, der Ihre Aufgaben nachts übernimmt. Vielleicht kennen Sie das Phänomen, dass Ihnen morgens plötzlich die Lösung einfällt? Voilà… da hat Ihr Kollege ganze Arbeit geleistet.
 

3.      Spüren Sie in Ihren Körper
Einmal tief durchatmen… draußen die Kälte wahrnehmen… kurz den Nacken dehnen…
Wichtig ist, dass Sie ab und zu Ihren Körper spüren. Stress beginnt im Kopf und manifestiert sich dann im Körper über Anspannung bis hin zu Schmerzen. Sobald Sie in Ihren Körper hineinfühlen, entschleunigen Sie und kommen wieder bei sich an.

Dies sind nur drei Ideen. Sobald Sie damit anfangen, fallen Ihnen selber bestimmt auch noch andere Möglichkeiten ein, wie Sie sich kleine Oasen der Entspannung schaffen können.
 

Photo by Minerva Studio, fotolia.com